Du brauchst ein gutes Business- oder Bewerbungsfoto, hast aber keine Zeit fürs Fotostudio? Kein Problem – ChatGPT kann das jetzt übernehmen.
Übersicht
ChatGPT als virtueller Fotograf
Wusstest du schon? Mit ChatGPT lassen sich nicht nur fantastische Texte, sondern auch beeindruckende Bilder generieren. Mittlerweile ist es mit dem KI-Allround-Tool sogar möglich, Fotos mit Gesichtern realistisch zu bearbeiten. So verwandelt dich ChatGPT zum Beispiel vom ungepflegten Hoodie-Träger in einen Top-Performer im Business-Look.
Eine kurze Übersicht, was heute möglich ist:
✅ Einfache Selfies in realistische Businessfotos umwandeln
✅ Gesichtsausdruck, Kleidung, Hintergrund verändern
✅ Verschiedene Stile ausprobieren (seriös, modern, kreativ)
👆 Wichtig: Die Bilder ähneln dir zwar nicht zu 100 Prozent, aber die Ähnlichkeit ist inzwischen sehr gut. Gerade für symbolische Profilbilder oder Onlineauftritte reicht das oft völlig aus. Willst du bessere Ergebnisse, solltest du ein Profi-Tool wie BetterPic* verwenden. Mit dem Promo-Code „BETTERPIC10″ sparst du 10% beim Abschluss eines Abos!
Vorbereitung: Was du für dein KI-Businessfoto brauchst
Merke dir: Je besser dein Ausgangsbild, desto glaubwürdiger das Ergebnis! Bevor du loslegst, solltest du also ein paar Dinge vorbereiten.
➡ Ein aktuelles Selfie von dir, am besten bei gutem Licht
➡ Neutraler Hintergrund (weiß, grau oder beige funktioniert gut)
➡ Keine Filter oder Verzerrungen – bleib natürlich
➡ Kamera auf Augenhöhe, Blick in die Linse
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So startest du dein virtuelles Fotoshooting mit ChatGPT
Jetzt kommt der praktische Teil. So holst du das Beste aus deinem Foto heraus:
Bild hochladen
Ziehe das Bild einfach per Drag-and-Drop in das Chatfenster oder lade es manuell über das Plus-Symbol von deiner Festplatte hoch.

Ziel beschreiben
Sag ChatGPT genau, was du willst. Zum Beispiel:
👉 „Bitte verwandle dieses Selfie in ein professionelles Bewerbungsfoto. Ich möchte seriös und sympathisch wirken. Schwarzer Blazer, heller Hintergrund.“
Prompt anpassen lassen
ChatGPT analysiert dein Foto und erstellt darauf basierend ein angepasstes Bild. Du kannst dann jederzeit sagen:
👉 „Bitte mach das Lächeln dezenter.“
👉 „Ich hätte gerne einen neutralen grauen Hintergrund.“
👉 „Die Kleidung soll formeller wirken.“
Du bekommst dann eine neue Version – fast besser als bei einem echten Fotoshooting.

Weitere Beispiel-Prompts für dein KI-Fotoshooting
Hier noch ein paar weitere Eingaben, die aus einem gewöhnlichen Foto ein professionelles Portrait für verschiedene Einsatzgebiete macht.
Prompt 1: Klassisches Bewerbungsfoto
👉 „Verwandle dieses Foto in ein klassisches Businessporträt. Neutrales Studio-Licht, grauer Hintergrund, dunkler Blazer, weißes Hemd, ernster Blick, hoher Kontrast, realistische Hauttöne.“
Prompt 2: LinkedIn-Profilbild
👉 „Bitte erzeuge ein modernes Businessprofil aus dem Selfie. Offener Gesichtsausdruck, leichtes Lächeln, Corporate-Büro-Hintergrund, elegante Businesskleidung (z. B. Bluse oder Hemd in Blau), natürliche Beleuchtung.“

Prompt 3: Business-Foto mit kreativer Note
👉 „Mach aus dem Bild ein kreatives Businessfoto im Editorial-Stil. Weiches Licht, moderner Hintergrund mit Farbverlauf, elegante Kleidung, Gesichtsausdruck freundlich und selbstbewusst.“
Prompt 4: Passbild-Stil (biometrisch angelehnt)
👉 „Erstelle ein neutrales Porträt im Stil eines Passbilds. Weißer Hintergrund, keine Mimik, direkter Blick in die Kamera, Schultern sichtbar, neutrale Kleidung.“
Prompt 5: CEO-Style
👉 „Bitte erzeuge ein Porträt im Stil eines Vorstandsvorsitzenden. Businessanzug, ernstes Gesicht, dunkler Hintergrund mit leichter Unschärfe, Licht von der Seite, Gesicht markant.“
Was du nach dem ChatGPT-Fotoshooting tun kannst
Wenn dir das Ergebnis gefällt, kannst du das Bild direkt herunterladen. Wenn nicht, dann passe deinen Prompt an – gerne auch mehrfach.
Tipps für die Feinabstimmung:
➡ Lass mehrere Varianten erstellen, denn ChatGPT kann verschiedene Licht- und Farbstimmungen erzeugen
➡ Hol dir Feedback von Freunden oder Kollegen, um das Bild zu perfektionieren
➡ Verwende das Bild nur da, wo eine gewisse Ähnlichkeit genügt – etwa auf Social Media
💡 Falls dir die Ergebnisse nicht gefallen: Tools wie BetterPic (10% Rabatt mit Code BETTERPIC10) sind auf Porträts spezialisiert und liefern oft realistischere Ergebnisse – ideal für anspruchsvolle Zwecke.“
FAQ zum Thema „ChatGPT-Bewerbungsfotos“
Hast du noch offene Fragen? Oder benötigst du weitere Hintergrundinformationen? Kein Problem. Diese Liste mit „Frequently Asked Questions” liefert dir nützliche Antworten.
Wie vermeide ich, dass mein KI-Porträt unnatürlich aussieht?
Ein gutes Ausgangsbild ist entscheidend! Achte auf gleichmäßiges Licht, einen neutralen Hintergrund und eine hohe Auflösung. Und formuliere deine Prompts so detailliert wie möglich, um realistische Ergebnisse zu erzielen. Vermeide zudem , die das Bild künstlich wirken lassen.
Welche Art von Selfie eignet sich am besten?
Ideal ist ein , neutralem Gesichtsausdruck und einem einfachen Hintergrund (zum Beispiel weiß oder grau). Vermeide also Schatten im Gesicht, unscharfe Aufnahmen oder extreme Perspektiven. Diese können die KI verwirren und zu unnatürlichen Ergebnissen führen.
Kann ich mit ChatGPT auch den Gesichtsausdruck ändern?
Ja klar! Bearbeite dein Bewerbungsfoto so, wie du es möchtest oder es erwartet wird. Verwende dafür Prompts wie:
👉 „Ernster, professioneller Blick, leicht angespannte Kiefermuskulatur“
👉 „Freundliches, offenes Lächeln, entspannte Augenpartie“
👉 „Neutraler Ausdruck, wie bei einem Passfoto“
Kann ich die KI auch nutzen, um ältere Fotos von mir zu aktualisieren?
Ja klar! Lade hierzu ein älteres Foto hoch und gib beispielsweise den folgenden Prompt ein:
👉 „Aktualisiere bitte dieses Porträt: modernere Kleidung, jüngeres Aussehen, aber mit meiner ursprünglichen Gesichtsstruktur.“
Ist es möglich, mir eine spezielle Berufskleidung zu geben?
Natürlich. Mit den richtigen Prompts kannst du dich als Arzt, Anwalt, Ingenieur oder Künstler darstellen lassen. Beispiel:
👉 „Zeige mich als Arzt in einem weißen Kittel, mit Stethoskop, seriösem Blick und klinischem Hintergrund.“
Wie lange dauert es, bis ChatGPT mein Bewerbungsfoto generiert?
Die Generierung deines KI-Porträts dauert mit ChatGPT in der Regel rund 30 bis 60 Sekunden – je nach Komplexität und deinen Anforderungen. Beachte aber, dass du wahrscheinlich mehrere Versuche brauchst, um das perfekte Ergebnis zu erhalten.
Darf ich überhaupt KI-generierte Porträts für Bewerbungen verwenden?
Viele Personalverantwortliche erkennen, ob ein Bewerbungsfoto mit ChatGPT oder anderen KI-Anwendungen erstellt wurde. Gerade in klassischen Berufen könnte dies als unprofessionell oder gar als „Fälschung” wahrgenommen werden. Daher wird davon abgeraten, KI-Bilder für Bewerbungen zu verwenden. Eine Ausnahme bilden kreative Branchen, in denen experimentelle Ansätze akzeptiert werden.
Muss ich ein Businessportrait, das ich mit ChatGPT erstellt habe, als KI-Bild markieren?
Ja, das solltest du. Der neue EU AI Act bzw. die KI-Verordnung verlangt, dass realistisch wirkende KI-generierte Bilder – wie dein Businessporträt – gekennzeichnet werden müssen, wenn sie öffentlich oder beruflich genutzt werden. In deiner Bewerbung solltest du das KI-Bild also mit einem kleinen Hinweis wie „KI-generiertes Porträt“ versehen, um Transparenz zu schaffen. Das gilt besonders, wenn das Bild stark bearbeitet wurde und nicht exakt deinem echten Aussehen entspricht.
Darf ich die KI-Bilder online veröffentlichen?
Du kannst alle von ChatGPT generierten Porträts privat nutzen und auf Plattformen wie LinkedIn, Instagram oder deiner persönlichen Website veröffentlichen. Beachte jedoch, dass KI-Bilder rechtlich nicht immer eindeutig zuordenbar sind. Wenn du das Porträt kommerziell nutzen möchtest, schau bitte in den Nutzungsbedingungen von OpenAI nach. Alternativ kannst du auch einen Rechtsexperten konsultieren.
❓ Hast du Steuer- und Rechtsfragen?
Das KI-Känguru-Team hilft dir gerne weiter, beispielsweise bei der Suche nach einem passenden Steuerberater oder Rechtsexperten.
Kann ich die generierten Porträts auch drucken lassen?
Theoretisch schon. Bedenke aber, dass ChatGPT keine hochauflösenden Ergebnisse liefert. Das bedeutet: Wenn du das KI-generierte Bewerbungsfoto als „Thumbnail” in dein Anschreiben einfügst, reicht die Qualität vollkommen aus. Kritisch wird es bei großen Darstellungen, beispielsweise auf Flyern. Für Plakatdrucke sind die ChatGPT-generierten Fotos völlig ungeeignet.
Was passiert mit meinen Bildern und Daten bei ChatGPT?
Deine Bilder werden temporär von ChatGPT verarbeitet, um das gewünschte Ergebnis zu generieren. Laut OpenAI werden hochgeladene Bilder nicht dauerhaft gespeichert, um Modelle zu trainieren – es sei denn, du gibst explizit deine Zustimmung. Und deine Prompts werden bis zu 30 Tage gespeichert, um die Dienste zu verbessern, sofern du nicht die Datenschutzeinstellungen in deinem Konto änderst.
Fazit
Was früher nur mit Profi-Tools wie Midjourney oder teurer Bildbearbeitung wie Photoshop ging, klappt heute direkt in ChatGPT. Du brauchst also kein Fotostudio – nur ein gutes Selfie und eine klare Vorstellung, welches Ergebnis du haben möchtest. Mit den richtigen KI-Prompts für die Bildgenerierung verwandelst du in Sekundenschnelle deinen Schnappschuss in ein überzeugendes Businessporträt.
Doch sei dir bewusst: Die Bilder können stark nach KI-Überarbeitung aussehen. Zudem erhältst du nicht so erstklassige Ergebnisse wie bei einem professionellen AI Headshot Generator. Noch. Doch ChatGPT wird jeden Monat ein Stückchen besser. Bis dahin solltest du die Foto-Ergebnisse nur spärlich einsetzen und beispielsweise nicht für eine Bewerbung.
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Jürgen aka „KI Känguru“ liebt ChatGPT und andere KI-Tools. Deshalb hilft er Einsteigern gerne mit praktischen Tipps, indem er Ratgeber schreibt und Schulungen gibt. Außerdem arbeitet Jürgen als Marketing-Experte und Fachautor für Digitalisierung & Gründerbusiness.

Die Ergebnisse werden deutlich besser, wenn man den Prompt auf Englisch verfasst. Auch sollte man sich 2x überlegen, eigne Selfies ins Chatgpt zu laden. Nur ganz ganz wenige Menschen wissen, was mit diesen Daten passiert… Einladung zur Eigenrecherche ist hier gegeben 🙂
Hi Lio,
vielen Dank für die Hinweise.
Ja, du hast Recht: Jeder Mensch sollte sich vor der Nutzung einer KI genau informieren, was mit seinen Daten passieren könnte und welche „Gefahren“ sonst so lauern. So, wie man ja auch nicht unbedacht sein Smartphone oder das Internet nutzen sollte.
Daher verlangt ja der EU AI Act (zu deutsch: KI-Verordnung), dass Angestellte einen „KI-Führerschein“ machen müssen!
Grüße
Jürgen