Aktuell geistern wieder gefälschte OpenAI-Mails mit ChatGPT-Zahlungsaufforderungen durch die Postfächer. Vorsicht vor dieser Betrugsmasche!
Eine seriöse Mail???
„Wichtige Information zu Ihrer ChatGPT Plus-Rechnung“, so lautet der Betreff. Die Gestaltung sieht seriös aus. Der Text ist fehlerfrei. Im Footer sieht man ein Impressum. Es gibt Links zu OpenAI.
Auf den ersten, zweiten und dritten Blick wirkt diese E-Mail seriös und echt. Man glaubt, sie sei offiziell und wichtig. Aber nein – das ist sie nicht!
Was ist das Problem?
Hier behaupten Betrüger, deine ChatGPT Plus-Mitgliedschaft sei pausiert, weil die letzte Zahlung nicht geklappt hat. Der Trick: Ein Klick auf den Button „Zahlungsmethode aktualisieren“ führt dich auf eine Website, die ebenfalls täuschend echt aussieht.
Doch in Wahrheit handelt es sich um eine Phishing-Seite, die sensiblen Daten abgreifen will – zum Beispiel deine Mail-Adresse, deinen echten Namen, deine Adresse und deine Kreditkarten-Daten. Und dann?
Dann bist du in die Falle getappt und hast den Kriminellen jede Menge persönlicher Informationen geliefert, mit denen sie nun Schindluder betreiben können.
So erkennst du die Fake-Mail auf einen Blick
🛑 Absender
Die E-Mail kommt zwar mit einem Namen wie „ChatGPT | TechTeam“, „Support ChatGPT“ oder „OpenAI“ daher, aber die tatsächliche Absenderadresse hat nichts mit OpenAI zu tun. Echte OpenAI-Mails enden immer auf @openai.com!
🛑 Druck
Die Betrüger drohen mit Kontosperrung innerhalb von 48 Stunden oder „7 Tagen“. Ein klassisches Phishing-Muster, um dich unter Zeitdruck zu setzen!
🛑 Verdächtige
Der Button oder Link führt nicht auf eine offizielle OpenAI-Seite (zum Beispiel chat.openai.com), sondern auf obskure Domains wie vlinxy.net oder ähnliche Adressen!
🛑 Zahlungsdaten
Echte Unternehmen fordern nie per E-Mail auf, Zahlungsdaten über einen Link zu aktualisieren. OpenAI zeigt Zahlungsprobleme nur im Nutzerkonto an!
Das kannst und musst du tun
✅ Keine Links in verdächtigen Mails anklicken!
✅ Keine (sensiblen) Daten eingeben!
✅ Nicht auf die Mail antworten!
✅ Löschen oder als Phishing markieren!
Warum diese Masche so gefährlich ist
Früher erkannt man Betrugsmails oft an schlechter Grammatik oder holprigem Deutsch. Heute sieht alles echt aus, selbst die Seiten, auf die die Links führen
Cyberkriminelle nutzen KI wie ChatGPT, um perfekt formulierte Phishing-Mails zu erstellen. Ohne Rechtschreibfehler, mit professionellem Layout und sogar personalisiert.
Fazit
Lieber einmal mehr nachdenken als zu schnell klicken! Dieses Motto gilt schon seit vielen Jahren. Es hat definitiv nichts an Wichtigkeit verloren.
Teile diese Informationen deshalb mit Kollegen, Freunden oder in deinen Netzwerken. Je mehr Leute Bescheid wissen, desto schwerer haben es die Betrüger.

Jürgen aka „KI Känguru“ liebt ChatGPT und andere KI-Tools. Deshalb hilft er Einsteigern gerne mit praktischen Tipps, indem er Ratgeber schreibt und Schulungen gibt. Außerdem arbeitet Jürgen als Marketing-Experte und Fachautor für Digitalisierung & Gründerbusiness.

